„Die Schafschur“

Die Tage werden wärmer und es wird Zeit, den rauhwolligen Pommernschafen aus ihrem dicken Winterpelz zu helfen. Dazu kommt eigens der gelernte Schafschwerer Herr Römpage aus Dalberg/Mecklenburg, der mit geschickten Handgriffen die wertvolle Wolle der Tiere gewinnt. Neben den museumseigenen Schafen werden auch „Gastschafe“ aus der Umgebung und die besonders wertvollen Alpakas an diesem Tag geschoren. Gern können Schafhalter mit ihren Tieren auch spontan ins Museum kommen.

Natürlich hat die Wollwerkstatt ihre Pforten geöffnet, um die Weiterverarbeitung der Wolle in den einzelnen Schritten zu zeigen. Verschiedene kulinarische Angebote zwischen Backofen und Göpelscheune, Schmiede, Sägewerk und Tiervorführungen sowie um 15.00 Uhr „Märchen am Spinnrad“ mit Ingrid Kufferath runden einen abwechslungs- wie lehrreichen Tag ab.

Quelle: www.ostseebad-dierhagen.de

Schafe bekommen Sommerfrisur

Im Freilichtmuseum Klockenhagen wurden die Tiere geschoren. Die Wolle der Schafe wurde gleich verarbeitet.

 

Ribnitz-Damgarten

Auch wenn an diesem windigen Sonntag ein dickes Fell gar nicht unpraktisch gewesen wäre, so hieß es für die Schafe der Region trotz allem: Fell runter. Im Freilichtmuseum Klockenhagen wurde anlässlich des Internationalen Museumstages der tierische Rohstoff gewonnen, gesponnen und verstrickt.

„Wenn man gut ist, benötigt man etwa sechs Minuten für die Schur“, erklärte Dirk Römpage. Und er sollte damit Recht behalten. Im Nu hatte er das flauschige, dick eingepackte raue Wollschaf um einige Kilogramm erleichtert. Auch wenn das Schaf etwas nackt wirkte und scheinbar die Hälfte seines Volumens verloren hatte, wird es dem gelernten Schäfer in einigen Wochen dankbar sein für den Sommerhaarschnitt. Zwischen vier und fünf Kilogramm Wolle kann ein solches Tier auf seinen vier Beinen tragen, informierte Dirk Römpage.

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Im Freilichtmuseum wurden die Schafe geschoren

Klockenhagen

Im Freilichtmuseum Klockenhagen (Vorpommern-Rügen) wurden anlässlich des Internationalen Museumstages am Sonntag Schafe geschoren.


 
„Wenn man gut ist, benötigt man etwa sechs Minuten für die Schur“, erklärte Dirk Römpage. Und er sollte damit Recht behalten. Im Nu hatte der Tierwirt das flauschige, dick eingepackte raue Wollschaf um einige Kilogramm erleichtert.

Die Sieger der MeLa 2015

*Auszug aus Artikel

Leistungswettbewerb Schafe, Fleischschafrassen

Ile de France, Bestes Tier: Dirk Römpage, Dalberg-Wendelstorf, 51, Ia, VDL, Tierzuchtpreis Gold; 50, Ib, Tierzuchtpreis Silber.

„Miss MeLa“ – über alle Rassen: Schwarzköpfiges Fleischschaf, Harald Hesse, Krakow am See, 18, Ia, VDL, Tierzuchtpreis Gold; Suffolk, Hans Böhm, Basedow, 40, Ib, Tierzuchtpreis Silber; Ile de France, Dirk Römpage, Dalberg-Wendelstorf, 51, Ic, Tierzuchtpreis Bronze.

„Mister MeLa“ – über alle Rassen: Schwarzköpfiges Fleischschaf, Frank Glasenapp, Kra­kow am See, 6, Ia, VDL, Tierzuchtpreis Gold; Dorperschaf, Weideland Qualitz GbR, Qualitz, 55, Ib, Tierzuchtpreis Silber; Ile de France, Dirk Römpage, Dalberg-Wendelstorf, 52, Ic, Tierzuchtpreis Bronze.

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Vom Landleben der Lämmer

Auf dem Hof von Dirk Römpage in Dalberg haben mehr als 80 Schafe der seltenen Rasse „Ile de france“ ein schönes Leben

Dalberg

Schäferhut und -stab sucht man bei Dirk Römpage vergebens. Auch Lieder singend ist er noch nie über die Wiese geschlendert. Der Dalberger Schafzüchter ist eher hastig unterwegs, mit Basecap und in praktischer, grüner Arbeitskleidung. „Ich bin nicht der Schäfer Heinrich von Bauer sucht Frau“, sagt er etwas erbost. Denn dieser „komische Kerl aus dem Fernsehen“, wie Römpage ihn nennt, habe seinen Berufsstand verunglimpft. Denn das wahre Leben sieht bei Dirk Römpage ganz anders aus.

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